Corona-Hilfe

Einweg-Infektions-Schutzkittel „made in Germany“ bei Krankenhäusern und Feuerwehren begehrt


Am 28.04.2020 berichtete ich Euch von einer deutschen Firma, die eine Produktionsstraße für Einweg-Schutzkittel in Betrieb nahm. Diese Kittel sind sehr begehrt und so wurde laut einer Pressemitteilung eine zweite Fertigungsstraße in Betrieb genommen.

Verdopplung der Produktionskapazitäten wegen hoher Nachfrage – joke nimmt zweite Anlage innerhalb von 2 Wochen in Betrieb – 100.000 Schutzkittel pro Tag für Feuerwehr, Krankenhäuser und Pflege – 100 % made in Germany – Lager- und Lieferfähigkeit

Bergisch Gladbach, 04.05.2020 – Die Idee, schnell und unkompliziert zu helfen, stieß auf mehr als positive Resonanz. Der Anlagenbauer joke Folienschweißtechnik nutzte in den letzten drei Wochen sein Know-how und baute eine Produktionsanlage für die Fertigung von Einweg-Schutzkitteln auf. Schon nach einer Woche war klar: Der Bedarf ist noch höher. Jetzt wird die zweite Fertigungsstraße in Betrieb genommen. Ab voraussichtlich 18. Mai werden dann täglich 100.000 Schutzkittel die Hallen in Bergisch Gladbach verlassen. Mit vielen Kunden aus den Bereichen Medizin, Pharma und Lebensmittelproduktion gibt es bereits Verhandlungen zu Rahmenverträgen. Bestellungen der ersten Klinikverbände für wöchentliche Lieferungen liegen vor. „Made in Germany“ ist in COVID19-Zeiten ein Argument. Denn es bedeutet Liefer- und Lagerfähigkeit – das ist aktuell das Argument schlechthin.

„Die Nachfrage nach Einweg-Schutzkitteln ist noch höher als vermutet“, so fasst Udo Fielenbach, Geschäftsführer von joke Folienschweißtechnik, die letzten Tage zusammen. Initiiert durch einen Aufruf der regionalen Wirtschaftsförderung, baute die Firma über die Osterwoche Module aus drei Anlagen in einer neuen für die Produktion der Einweg-Schutzkittel zusammen. Die Kittel werden von Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der Lebensmittelherstellung bei der täglichen Arbeit benötigt.

Auf Lager und lieferfähig

Die Schutzkittel sind gefertigt aus 40 µm starker MDPE-Folie. Die Folie wird aus Rollenware geschnitten, geschweißt und zum Kittel gestanzt. Sie sind am Rücken offen und werden zugeschnürt. Bei einem geschlossenen Modell müssten die gebrauchten und kontaminierten Kittel über den Kopf ausgezogen werden – das wird so vermieden. Das bestehende Wissen aus 80 Jahren Erfahrung war Grundvoraussetzung für den Aufbau dieser Fertigungsstraße, dazu kam die enge Abstimmung mit Gesundheitsamt, Krankenhäusern und Feuerwehr. Aktuell wird in drei Schichten an sieben Tagen produziert. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Anlage kann joke große Stückzahlen schnell liefern.

Quelle: Pressemitteilung

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